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In Gärten …
“zu grünen Gedanken in grünem Schatten”
Eine musikalisch-literarische Soiree
Zum Programm:
“Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden …”: Alle Gärten sind in gewissem Sinne Nachbildungen des biblischen Gartens, den Gott als ersten Wohnsitz des Menschen geschaffen hatte.
In der Literatur des 18. Jahrhunderts erscheint der Garten als Ort des Einklangs mit der Natur – oder der verwahrloste, überwucherte Garten mit Ruinen wird zum Bild des Verfalls und der Vergänglichkeit. Der Garten als Ort des sinnlichen Vergnügens und der amourösen Rendezvous ist zu dieser Zeit schon längst fester Bestand der Lyrik geworden. Doch einige Autoren erinnern auch an die dunkle Seite von Eden, die Gegenwart des Bösen. Für die Romantiker ist der Garten ein geheimnisvoller Raum, der die Seelenlage der Figuren spiegelt, während er in der Moderne zum Zufluchtsort vor der Mechanisierung des Lebens wird: Dichter schwören auf Rosen statt Maschinen.
Musiker und Komponisten haben sich von Gärten dazu inspirieren lassen, die Wirkung der kultivierten Natur auf die Seele in Klängen zu vermitteln. L’ARCADIA will seine Zuhörer aus der Hektik der Welt in literarische und musikalische Gärten entführen und sie dort erleben lassen, wie sich ein “grüner Gedanke in einem grünen Schatten” (Andrew Marvell) im Lauf der Jahreszeiten ändert.
Texte von
Francis Bacon, Albert Camus, Karel Capek, Vitus B. Dröscher, Elisabeth Erdmann-Macke, Vincent van Gogh, John Keats, Andrew Marvell, John Milton, Horace Walpole
Musik von
F. Couperin, J.K.F. Fischer, G.F. Händel, J. Haydn, J. Hotteterre le Roman, W.A. Mozart, J.F. Reichardt, A. Scarlatti, A. Vivaldi
Dora Cojocaru: Kompositionsauftrag von L’Arcadia
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